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HomeSaison 2013/14WM 2014schwärzeste Saison im deutschen Shorttrack geht zuende

schwärzeste Saison im deutschen Shorttrack geht zuende

Jetzt ist die Weltmeisterschaft schon wieder zuende. Leider gibt es nichts Gutes zu berichten, sodass ich froh bin, morgen wieder nachhause zu fliegen.

Wie immer standen die 1500m, 500m und die 1000m auf dem Programm. Noch vor zwei Jahren konnte ich mit dem Finaleinzug und vierten Platz über 500m glänzen. Davon fehlte dieses Jahr jede Spur. An allen drei Tagen hieß es: erste Runde Endstation! Im Endklassement kam ich auf den 35. Rang der Mehrkampfwertung. Auch Pauls 33. Platz reichte leider nicht, um einen zweiten Herren-Startplatz für die WM 2015 zu sichern. 

 

der Saisonüberblick

Mit der WM geht auch die Saison 2013/14 zuende. Mit den 500m-Plätzen 8, 21, 17 und 31 und einem 19. Rang im 500m-Gesamtweltcup konnte ich meinen Aufwärtstrend seit 2011 nicht mehr fortsetzen.

Auch meine Herrenstaffel schaffte es dieses Jahr nicht einmal in ein Weltcup-Halbfinale und war demzufolge auch von der Teilnahme an der WM ausgeschlossen. Im Gesamtweltcup reichte es lediglich für Platz 12, was das schlechteste Ergebnis der letzten 10 Jahre darstellte.

 

die Heim-EM

Lediglich die Europameisterschaften in meiner Heimatstadt Dresden ließen uns in Gedanken alter Zeiten schwelgen. Wir gewannen nach unserem Trainerwechsel auf Miro eine hervorragende Bronzemedaille. Ganz Shorttrack-Deutschland tobte und wir stellten fest, dass mit einem guten Trainingsplan doch mehr aus uns herauszuholen ist, als die Ergebnisse der vorangegangenen Monate zeigten.

 

Sochi 2014

Auch die Teilnahme an meinen zweiten Olympischen Spielen konnte ich aufgrund der Nichtqualifikation meiner Mannschaft und meines fehlenden Leistungsniveaus nicht richtig genießen. Ich bin stolz, überhaupt dabei gewesen zu sein, doch das war nicht mein Ziel.

 

Abschalten und Speicher auffüllen

Die abgelaufene Saison stellt den absoluten Shorttrack-Tiefpunkt seit Beginn der Sportart in Deutschland dar. Es schockiert mich total! Jetzt freue ich mich auf meine Auszeit und schalte erstmal ab. Da wir nicht wissen, wer ab April unser Bundestrainer sein wird, bleibt die Spannung hoch. In die Saison 2014/15 muss ich mit klarem Kopf und aufgefüllten Energiespeichern starten. Dann möchte ich Shorttrack in Deutschland und Deutschland im Shorttrack wieder so vertreten, wie ich es die letzten Jahre versucht habe.

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