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HomeSaison 2013/14sonstigesBundeswehr: Gold zum Saisonbeginn

Bundeswehr: Gold zum Saisonbeginn

Die ‚ÄěGr√ľne Woche‚Äú, im Fachjargon IGF ‚ÄěAusbildung und Erhalt der individuellen Grundfertigkeiten‚Äú genannt, findet jedes Jahr statt und wird von jeder der 15 Sportf√∂rdergruppen selbst√§ndig organisiert und durchgef√ľhrt. Ziel der Ausbildungswoche ist es, das bereits bei den milit√§rischen Lehrg√§ngen erworbene Wissen aufzufrischen und in praktischen √úbungen umzusetzen. Zur ‚ÄěGr√ľnen Woche‚Äú befohlen waren alle Wintersportler der SpoF√∂ Frankenberg, die in diesem Jahr keinen milit√§rischen Laufbahnlehrgang absolvieren. Da die meisten aufgrund der anstehenden Olympischen Spiele vom Milit√§rlehrgang in diesem Sommer befreit sind, waren wir eine recht gro√üe Truppe von knapp 30 Soldaten.

 

Ausbildungsbeginn am Montag 7:00 Uhr

Somit begann unsere Ausbildung letzte Woche Montag im s√§chsischen Marienberg, nur wenige Auto-Kilometer von meiner Bundeswehr Sportf√∂rdergruppe in Frankenberg entfernt. Nach einer Auffrischung wichtiger Ausbildungsinhalte zum Gewehr G36 fanden wir uns rasch im ‚ÄěAGSHP‚Äú wieder. Das AGSHP ist eine Art elektronischer Schie√üstand, bei welchem die Soldaten auf einer computergest√ľtzten Leinwandlandschaft Feinde bek√§mpfen m√ľssen.

 

der Informationsaustausch mit dem PzGrenBtl 371

Direkt im Anschluss folgte der ‚ÄěInformationsaustausch‚Äú. Um einen Eindruck von der T√§tigkeit eines Sportsoldaten zu bekommen, stellten alle Sportler ihre Sportarten vor und gaben praktische Eindr√ľcke ihrer T√§tigkeiten auf Eis und Schnee. Mit sieben Soldaten waren √ľbrigens die Shorttracker in dieser Woche die st√§rkste Fraktion. Im Anschluss an die Vorstellung der einzelnen Sportarten lieferten uns im Gegenzug die Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 im Rahmen einer Pr√§sentation Impressionen vom Auslandseinsatz in Afghanistan. Eindr√ľcke vom Aufbau eines BW-Lagers, √ľber die sanit√§ren Anlagen und hygienischen Lebensbedingungen bis hin zum Abbau des Feldlagers und zur Heimreise nach Deutschland wurden anschaulich vorgestellt. Es war eine sehr interessante Einsicht in die Arbeitsweisen und Zust√§nde im Bundeswehr-Auslandseinsatz. Am Abend wurden wir in der Marienberger Erzgebirgskaserne zum gem√ľtlichen Gesellschaftsabend eingeladen und tauschten mit den anderen Soldaten weitere Erfahrungsberichte aus sowohl sportlicher als auch milit√§rischer Sicht aus. Dies war wohl gerade f√ľr uns Shorttracker wieder eine sehr gute Gelegenheit, von unserer spannenden Sportart zu berichten und neue Interessenten zu gewinnen!

 

20 Mal Gold f√ľr Deutschland

Nach einer kurzen Nacht in der Erzgebirgskaserne ging es am zweiten Tag fr√ľh zeitig mit den Kleinbussen auf den Standort√ľbungsplatz zur realen Schie√üausbildung raus. Hier sollten wir unsere am Vortag aufgefrischten Kenntnisse unter Beweis stellen. Auf dem Plan stand ein Wertungsschie√üen mit dem Gewehr G36 aus 200m, 150m, 100m und 80m. Bei 16 Patronen konnte man sich mit dreizehn Treffern Gold, mit elf Silber und mit neun Bronze sichern. Insgesamt wurden 20 Goldmedaillen, viermal Silber und einmal Bronze verteilt. Mit nur einem Fehlschuss stand ich symbolisch wie die meisten ganz oben auf dem Treppchen. Nach dem Mittagessen haben uns zwei Scharfsch√ľtzenauszubildende besucht. Die langen Pr√§zisionsgewehre beeindruckten alle von uns. Der Ausbilder berichtete von vergangenen Auslandseins√§tzen und gew√§hrte Einblicke in die spezielle Ausbildung der Bundeswehr-Scharfsch√ľtzen.

 

neue SpoF√∂-Ausstattung f√ľr die Saison 2013/14

Am dritten Tag wurden wir von den Damen der Bekleidungs- und Ausr√ľstungsgesellschaft mit unserer neuen Sportf√∂rdergruppen-Kleidung ausgestattet. Die gesamte SpoF√∂-Ausstattung, haupts√§chlich von Adidas und L√∂ffler in h√∂chster Qualit√§t, passt nicht einmal in die mitgelieferte gro√üe Reisetasche. Auf dem Gruppenfoto k√∂nnt ihr das neue Design der Bundeswehr Sportf√∂rdergruppen bestaunen.

F√ľr den letzten Tag war die Sanit√§tsausbildung geplant und wurde vom Sanit√§tszentrum sowohl in Theorie als auch praktisch in der Frankenberger ‚ÄěWettiner Kaserne‚Äú umgesetzt. Vor allem die zivile Ersthelferausbildung stand bei uns Sportsoldaten im Mittelpunkt. Diese wurde am¬† Beispiel einiger Verkehrsunf√§lle mit leicht und schwer Verletzten dargestellt und ge√ľbt.

Der R√ľckblick auf die Woche in Frankenberg und Marienberg f√§llt absolut positiv aus. F√ľr mich als Vollzeit-Sportler in der Bundeswehr war diese Gr√ľne Woche eine gelungene Abwechslung zum Alltag im Sport und hatte vor allem mit dem gegenseitigen Informationsaustausch an den ersten beiden Tagen einen einmaligen Charakter.

 

Impressionen

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