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HomeSaison 2012/13WM 20135 Zentimeter zu nah dran

5 Zentimeter zu nah dran

Nun ist die Saison 2012/13 f√ľr mich zuende. Und damit liegt auch der H√∂hepunkt bereits hinter mir. Bei den Weltmeisterschaften am vergangenen Wochenende konnte ich mein Ziel, Weltmeister zu werden, leider nicht umsetzen.

 

1500m

Am Freitag begannen die Titelk√§mpfe mit der Ausdauerstrecke. In der ersten Runde hatte ich mich bei √úberholman√∂vern zu ungeschickt angestellt und w√§re eigentlich nicht in die n√§chste Runde gekommen. Durch ein gl√ľckliches Advancement aber sollte ich noch einmal laufen. Ich stand im Halbfinale √ľber 1500m! Hier kam dann wie erwartet der Mann mit dem Hammer. Nach rund acht Runden verlie√üen mich die Kr√§fte und ich musste abrei√üen lassen. Mit 12 Sekunden R√ľckstand kam ich ins Ziel. √úberrundet wurde ich allerdings nicht. Leider jedoch nur, weil meine letzte Runde 14 Sekunden dauerte. Eigentlich eine Blamage, doch f√ľr einen Sprinter durchaus vertretbar.

 

500m

Am Samstag wollte ich gewinnen. Leider wurde daraus nichts, da ich bereits vor dem Viertelfinale ausgeschieden war. Im zweiten Lauf stolperte ich kurz vor der letzten Kurve √ľber die Kufen des Holl√§nders und st√ľrzte. H√§tte ich einfach nur f√ľnf Zentimeter mehr Abstand gehalten und meine Kufe kurz angehoben, w√§re sicher nichts passiert. Damit war aber selbstverschuldet hier Endstation. Entt√§uscht ging ich vom Eis.

 

1000m

Am letzten Tag konnte ich nochmal versuchen, in die vorderen R√§nge zu laufen. Der erste Lauf war √ľberraschend gut. Ich gewann vor einem Koreaner. Beim zweiten Lauf konnte ich meine Planung wieder nicht umsetzen. Ein schneller, dritter Platz reiche hier aus, um sich f√ľrs Viertelfinale zu qualifizieren. Ich war wenige Runden vor Schluss Vierter und setzte alles auf eine Karte. Meine Beine gaben nicht mehr viel her, sodass ich versuchte, innen zu √ľberholen. Der Italiener blockte, war im Recht und ich wurde disqualifiziert. Auch diese Strecke beendete ich nicht zufriedenstellend.

 

Fazit und Ausblick

Unterm Strich stehen bei meiner diesj√§hrigen WM drei Platzierungen zwischen 18 und 22. Mit dem Saisonh√∂hepunkt bin ich nicht zufrieden. Durch einen kleinen, dummen Fehler habe ich mir meinen Traum vom Weltmeistertitel verbaut. Schaue ich mir jedoch die Streckenwertung √ľber 500m an, stelle ich fest, dass es von meinen acht potenziellen Favoriten nur der Sieger ins Finale geschafft hat, f√ľnf wurden bereits vor dem Finale disqualifiziert und aus dem letztj√§hrigen 500m-Finale hat dieses Jahr keiner die Endrunde erreicht. Das soll keine Ausrede sein, zeigt aber, dass im Shorttrack nicht immer unbedingt die Besten ganz vorn landen. Leider geh√∂rte auch ich in diesem Jahr zu den ungl√ľcklichen Favoriten.

Jetzt steht f√ľr mich jedoch erstmal die Sommerpause ins Haus. N√§chste Woche werde ich noch zwei Ergometer-Leistungstests im Dresdner Uniklinikum absolvieren, um Vergleichswerte f√ľr die kommende Saison zu haben. Ich f√ľhle mich wirklich ausgelaugt und bin froh √ľber einige Wochen Pause. Bereits im April beginnen die Vorbereitungen auf die olympische Saison, die ersten Weltcups finden dann erfahrungsgem√§√ü im September statt.

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