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HomeSaison 2011/12Welt Cupsdie ersten Tage in den USA

die ersten Tage in den USA

Seit Montagabend sind wir nun in Nordamerika und genie√üen hier in Park City die H√∂henluft und das Training. Au√üerdem unternehmen wir hier oben auf √ľber 2000m √ľ. NN viele Teamaktivit√§ten. Einen ersten Eindruck von unserem fast dreiw√∂chigen Trainingslager habe ich euch hier zusammengestellt.

 

Gleich am Montagmorgen nach dem Invitation Cup in Holland startete der Bus. Ausschlafen konnten wir nicht: 6 Uhr war Abfahrt. Total verschlafen traten wir unsere weitere Reise an. Die erste Station war der Flughafen von Amsterdam. Von dort aus flogen wir mit Lufthansa nach Frankfurt, um nach kurzem Aufenthalt den Flieger LH 446 nach Denver zu bekommen. Die ca. zehn Stunden √ľber dem Atlantik waren angenehm. Wir hatten viel zu lachen und konnten uns auch ein bisschen ausruhen. Durch das virtuelle Unterhaltungsprogramm an Bord wurde mir nat√ľrlich auch nicht wirklich langweilig. In Denver wurde dann alles etwas chaotisch. Gleich nach dem Aussteigen mussten wir unsere Sachen holen, um diese vom Zoll kontrollieren zu lassen. Dabei wollte einigen von uns ein Hund auf die Schliche kommen. Ein Drogensp√ľrhund schn√ľffelte an unseren Taschen. Bei einem von uns schien etwas (zumindest f√ľr den Schn√ľffler) Interessantes im Gep√§ck zu sein. Die Beamtin am anderen Ende der Leine lie√ü die Tasche √∂ffnen und siehe da: frisches Obst kam zum Vorschein. Laut Einfuhrbestimmungen ist es verboten, frische Fr√ľchte in die USA mitzubringen. Die Sicherheitsbeauftragte nahm die Sache aber locker und lie√ü unser Teammitglied (Name wird unter Verschluss gehalten!) passieren. Wir waren also nun auf US-amerikanischem Boden. Dann gaben wir die Taschen f√ľr den Inlandsflug nach Salt Lake City am n√§chsten Schalter wieder ab. Anschlie√üend mussten wir wieder durch die Sicherheitskontrolle. Das Handgep√§ck wurde erneut auf gef√§hrliche Substanzen √ľberpr√ľft und unsere Kleidung durchleuchtet. Als auch diese Kontrolle geschafft war, setzten wir unseren Fu√ümarsch fort. Weiter ging's zum Gate B67. Wir trafen uns dort und vereinbarten einen Termin, wann alle vom Mittagessen wieder zur√ľck sein sollten. Mike hatte vorher erfragt, mit welcher Versp√§tung unser Flugzeug starten sollte. Man versicherte ihm, es werden mindestens 45 Minuten sein. Es bildeten sich kleine Gr√ľppchen. Nach und nach kamen fast alle verstreut und vor allem rechtzeitig wieder am Gate an. Doch das Gate war schon offen und die Angestellten wedelten wild mit ihren H√§nden in der Luft herum. Keiner wusste, was los war. Scheinbar sollte unser United-Flug schon eher abheben, als erwartet. Unheimlich war nur, dass immer noch zwei Sportler fehlten. Als Mike und ich noch am Gate warteten, lie√üen wir die beiden Nachz√ľgler ausrufen. Just in dem Moment kamen sie um die Ecke gelaufen und wussten gar nicht, wie ihnen geschah. Wir zogen sie regelrecht mit ins Flugzeug hinein. Dann waren endlich alle an Bord und die kanadische Maschine der Firma Bombardier konnte abheben. Am Salt Lake City International Airport angekommen, mussten wir uns noch drei Autos ausleihen. Nachdem sich Paul kurz einweisen lie√ü, ging es mit unserem schwarzen Crysler Town & Country los. Mike f√ľhrte die Kolonne an. Vroni und Hiasl (Veronika Windisch und Matthias Stelzm√ľller, unsere √Ėsterreicher) fuhren das zweite Auto. Und Paul bildete das Schlusslicht auf dem Weg nach Park City, unserer finalen Destination. Dann endlich, nach ca. 25 Stunden Reisezeit kamen wir um 23.00 Uhr im ‚ÄěSnow Country" in Park City, Utah, USA an und fielen total ersch√∂pft ins Bett.

 

galerieDoch von Ausschlafen war keine Rede. Am n√§chsten Morgen wachte ich schon zeitig auf. Grund daf√ľr war nat√ľrlich die Zeitumstellung von acht Stunden. In Deutschland war es sogar zum Zeitpunkt unserer Anreise bereits morgens 7.00 Uhr und unsere innere Uhr nat√ľrlich noch nicht umgestellt. Auch die n√§chsten Tage konnte ich noch nicht wirklich gut und lange schlafen. Am Dienstag gingen wir dann alle zusammen einkaufen. Selbstverpflegung war f√ľr die n√§chsten drei Wochen angesagt. Schnell stellten wir fest, dass die Lebensmittelkosten erheblich h√∂her sind, als bei uns zuhause in Deutschland. Aber ausgewogen ern√§hren und sattessen wird sich hier sicherlich trotzdem jeder von uns. Jetzt kann ich mir auch besser vorstellen, warum Fast Food in den USA so beliebt ist.

 

In den n√§chsten Tagen werde ich dann bestimmt noch den einen oder anderen Artikel √ľber die Trainingsbedingungen und unsere Unternehmungen schreiben und weitere Fotos in meiner Galerie ver√∂ffentlichen. Ein Blick hinein lohnt sich also immer!

Kommentare  

 
#1 Nettchen 10.10.2011 um 09:00
Na das klingt doch nach einer spannenden Reise! Ich w√ľnsche dir weiterhin eine sch√∂ne Zeit und viel Erfolg! Bin gespannt auf die n√§chsten Berichte ;-) :-) Lg aus dem verregneten Dresden!
 

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