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HomeSaison 2011/12sonstigesNachwuchselite am Strand von St. Peter-Ording

Nachwuchselite am Strand von St. Peter-Ording

Das vergangene Wochenende stand ganz unter dem Motto: ‚ÄěChillen am Strand von St. Peter-Ording‚Äú. Eingeladen waren alle Nachwuchselitesportler der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Wir trafen uns am Campus Nordsee im √∂stlichen Teil des Nordseebadeorts.

 

st-peter-einladungAnreise war am Freitag bis 17 Uhr. Fast alle Sporthilfemitarbeiter der Abteilung F√∂rderung waren gekommen, um uns pers√∂nlich kennenzulernen und dadurch den Kontakt zwischen Sporthilfe und Sportler zu intensivieren. Jeder stellte sich uns vor und wir erhielten ein Begr√ľ√üungsgeschenk. Die Sportlerinnen eine hellblaue, die Sportler eine rote Adidas-Jacke. Anschlie√üend wurde auf dem Campus-Gel√§nde gegrillt und erste Kennenlerngespr√§che unter den Sportlern gef√ľhrt. Gem√ľtlich lie√üen wir uns danach noch in einem Caf√© nieder und schl√ľrften den einen oder anderen Cocktail.

 

 

 

Am Samstag ging‚Äôs vormittags zum Strand. Leider regnete es etwas. Als wir auf dem Gel√§nde des Kitesurf Welt Cups ankamen, war schon alles in vollem Gange. Die Zuschauer jubelten den Kontrahenten zu, welche versuchten, mit Spr√ľngen und Stunts die Jury von sich zu √ľberzeugen. Unz√§hlbar viele Kites waren am restlichen Teil des Ufers zu sehen. Auf dem Welt Cup Gel√§nde boten viele Kite-Hersteller ihre Boards, Kleidung und allerhand Zubeh√∂r an. Au√üerdem konnte man sich an einigen St√§nden spielend die Zeit vertreiben. Auch das Sporthilfe-Zelt war schon aufgebaut. Alle Nachwuchselitesportler zogen sich die Badesachen im Sporthilfezelt an und waren bereit. Doch bereit wof√ľr?

 

 

 

sporthilfe_logoIm Vorfeld des Wochenendes schickte die Sporthilfe eine Liste an alle Teilnehmer. In dieser Liste konnte man sich f√ľr folgende Aktivit√§ten einschreiben: Kitesurfen, Windsurfen, Katamaran segeln oder SUP (Stand up Paddeling). Nach kurzem √úberlegen entschied ich mich f√ľr den aus meiner Sicht einfachsten Sport Windsurfen. So einfach wie es auf dem Papier schien, war es dann doch nicht. Zuerst lernten wir, wie man ein Surfbrett mit dem Segel (das musste auch erst aufgebaut werden) verband. Das ging unter Anleitung relativ schnell und verst√§ndlich. Zum Warmwerden folgten dann einige Spiele am Segel. Nachdem wir die Neoprenanz√ľge √ľber unsere K√∂rper gestreift hatten, durften wir das erste Mal im Meer aufs Brett. Das Segel war wegen des starken und b√∂igen Windes trotzdem tabu. Es war schon hart, gegen die Str√∂mung und Wellen beim Hereinlaufen ins Wasser zurechtzukommen. Und dann sollten wir uns auf dieses Brett stellen. Ich versuchte es mehrere Male, aber es war vergebens. Auf dem Surfbrett zu liegen und ein bisschen zu paddeln ging ja ganz gut, aber die Nummer mit dem Aufstehen wollte mir einfach nicht gelingen. Noch dazu kam, dass man den Brechungspunkt der Welle als Schwunggeber nutzen sollte. Das funktionierte zwar ein paar Mal. Doch dann war der Strand auch schon wieder erreicht und die Zeit zum Aufstehen vorbei. Auch wenn das Wetter nicht nach Baden, Strand und Chillen aussah, hatten wir eine Menge Spa√ü und konnten uns mal auf eine andere Art und Weise austoben und vor allem auslasten. Bei unter 20 Grad Lufttemperatur wurde uns dann doch ziemlich schnell kalt. Wir gaben die Bretter zur√ľck, bauten die Segel wieder ab und schl√ľpften schnell in unsere Sporthilfejacken.

 

 

 

Der Nachmittag wurde dominiert von Regenschauern, k√ľhlen Winden und Regenjacken. Gr√∂√ütenteils w√§rmten wir uns im Zelt auf. Aber ein Rundgang durchs Kitesurfgel√§nde blieb nicht aus. Denn ab und zu traute sich auch die Sonne mal an den Nordseehimmel. H√§ngen blieben wir u. a. an Microsofts Xbox Kinect-Stand. In verschiedenen Leichtathletikdisziplinen musste ich mich gegen andere Nachwuchselitesportler durchsetzen. Au√üerdem schauten wir uns die Wettk√§mpfe im Kitesurfen an. Es traten immer zwei Kontrahenten im K.O.-System wie beim Short-Track gegeneinander an. Im Finale wurden nat√ľrlich die spektakul√§rsten Spr√ľnge gezeigt. Obwohl ich absolut keine Ahnung vom Kitesurfen hatte, konnte ich jetzt wenigstens das Gef√ľhl des ‚ÄěWellenreitens‚Äú etwas nachvollziehen. Es ist einfach beeindruckend, wie filigran sich die Surfer an ihren Kites bewegen und den Wellen und dem Wind trotzen k√∂nnen.

 

 

 

Als der Abend hereinbrach, konnten wir uns endlich alle am Barbecue sattessen. Nach dem Dinner kam ich auch noch in den Genuss, einen Kite auszuprobieren. Aber nur auf dem Trockenen. Eigentlich f√ľhlte es sich an, wie ein riesiger Lenkdrachen. Doch dieser hatte es in sich. Der Druck auf die Bespannung war so enorm, dass ich sogar einige Male den Boden unter den F√ľ√üen verlor. Als dann wieder ein Gewitter aufzog, mussten wir den ‚ÄěDrachen‚Äú einholen und trafen uns wieder im Sporthilfe Zelt. Kurz darauf genossen wir noch die letzten Strahlen des Sonnenuntergangs. Als es dann dunkel war, h√∂rten wir Musik in der Ferne. Nat√ľrlich mussten wir nachsehen, wo diese herkam. Wider Erwarten legte trotz des schlechten Wetters noch der DJ auf der Aftershowparty des Kitesurf Weltcups auf. Da es mir dann doch etwas zu kalt und nass wurde, ging ich mit einigen anderen unserer Gruppe etwas zeitiger von der Party.

 

 

 

Am letzten Tag fr√ľhst√ľckten nur noch alle gemeinsam, bevor sich einer nach dem anderen verabschiedete und den Heimweg antrat. Nachdem mich die Deutsche Sporthilfe schon im letzten Jahr zum damals ersten Nachwuchselite-Event einlud und ich verletzungsbedingt absagen musste, freute ich mich umso mehr, dieses Jahr daran teilgenommen zu haben. Mit 30 Sportlern aus ganz Deutschland und dem Sporthilfe-Team war es ein sehr sch√∂nes Wochenende. Es war super durchdacht und l√ľckenlos geplant. Alle Sportler unterhielten sich oft und intensiv miteinander. So erfuhr ich bspw. viele neue Dinge √ľber andere Sportarten, Reglements und Olympiaqualifikationsmodi. Auf der Sporthilfe-Homepage findet ihr den Artikel und das offizielle Video des SID zum Event. Folgende Fotos habe ich ebenfalls f√ľr euch bereitgestellt. Demn√§chst folgen wahrscheinlich noch weitere Fotos, welche ihr euch in meiner Galerie ansehen k√∂nnt.

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