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neue Saison - neues Glück

Schon zum Ende der vergangenen Saison stimmte uns Mike auf das aktuelle Trainingspensum ein. Er sagte: ,,Ihr werdert den Sommer eures Lebens haben." Wir ahnten schlimmes und so kam es. Die neue Saison ist gestartet und das Training ist so hart wie nie zuvor.

 

Mein Sommer begann etwas anders als beim Rest der Nationalmannschaft. Anfang April ließ ich mir die Nasenscheidewand begradigen, um mehr Luft durch die Nase zu bekommen. Dadurch erhoffe ich mir auch im Sport eine bessere Sauerstoffaufnahme. Nachteil dessen war natürlich, dass ich den ganzen April nicht trainieren durfte. Viele nutzten bereits disen Monat, um ihre Ausdauergrundlagen auszubilden. Die freie Zeit für mich war einerseits gut, da ich mich richtig erholen konnte, andererseits fehlte mir schon da wertvolle Trainingszeit. Dann kam noch der Feldwebelanwärterlehrgang der Bundeswehr in Hannover hinzu. Dieser dauerte acht Wochen im Mai und Juni. Sicherlich nutzte ich die Trainingsmöglichkeiten in Hannover auch. Jedoch ist dies während eines Lehrgangs eben nicht im gewohnten Umfang wie zuhause möglich. So konnte ich auch im Frühsommer keine Lücken schließen. Noch dazu kam, dass das Team im Juni eine Woche in Oberstdorf ohne mich auf dem Eis stand.

 

Als ich dann Anfang Juli wieder in Dresden war und mit der Mannschaft trainieren konnte, merkte ich den Trainingsrückstand deutlich. Die erste Woche in Dresden fiel mir extrem schwer. Die Trainingsreize wurden vorrangig in die Ausbildung der Ausdauerkapazitäten gelegt. Als Sprinter für mich eine zusätzliche Qual. Der Trainingsplan war rappelvoll mit langen Einheiten Manchmal sollten wir 45 bis 60 Runden am Stück laufen. Für mich wie erwartet ein Unding. Regelmäßig standen wir früh 7 Uhr in der Eishalle und durften teilweise bis 12 Uhr dort bleiben. Nach der Mittagspause trafen wir uns erneut gegen 15 Uhr im Stadion und trainierten bis ca. 18 Uhr. Wir stehen fast täglich einmal auf dem Eis, ,,pumpen" im Kraftraum, strampelt auf dem Ergometer oder dem Rennrad Intervall- und Ausdauerprogramme und stehen während des Imitationsprogramms minutenlang in der Laufposition. Alles in allem ist es ein sehr anstrengendes Trainingspensum, welches wir absolvieren müssen.

Diese Woche hatten wir endlich frei. Komplett frei. Urlaub. Meine Erholungswoche verbrachte ich in Berlin und Erfurt bei Freunden und Familie und entspannte einfach zuhause auf Balkonien. Ab morgen stehen wir 8 Uhr schon wieder in der Eishalle, dann ist die schöne Urlaubswoche vorbei. Weniger hart werden die kommenden Wochen mit Sicherheit nicht. Aber vielleicht habe ich Glück und Mike stellt den Trainingsplan für mich auf Sprint um, sodass ich auf dem Eis wieder etwas mehr Spaß beim Training habe.

Kommentare  

 
#2 elisa 11.08.2011 um 19:23
"gefällt mir"
 
 
#1 DVVVS 08.08.2011 um 23:21
Du schaffst das - Du hast ein Ziel -
Du hast außerdem viele liebe Menschen in Nah und Fern, die immer an Dich denken. :-) :-)
 

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