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HomeSaison 2010/11WM 2011Ein schönes Gefühl, Vize-Weltmeister zu sein

Ein schönes Gefühl, Vize-Weltmeister zu sein

Ein Finale, wie wir es uns vorher nie erträumt hätten. Nachdem wir im Halbfinale noch mit Torsten an den Start gingen, entschieden sich die „M&M’s“ (Trainer Mike und Miro) diesmal für Christoph als vierten Mann neben Paul, Becks und mir.

 

Im Staffelfinale konnten wir uns gleich nach dem Start direkt (wohl gemerkt von Position vier aus) an die Spitze setzen. Korea überholte und wir fassten Fuß. Wieder wurden wir überholt, erst von Kanada, dann von den USA. Ein paar kleine taktische Fehler, die uns die wertvolle zweite Position kosteten.

 

Aber wir blieben dran, manchmal mit fünf, sechs Metern Abstand, manchmal dicht auf den Fersen. So leicht sollten uns die Favoriten diesmal nicht abschütteln. Immer wieder gelang es uns, das Loch zu schließen, bis es direkt vor uns krachte. Korea überholte die Amerikaner und brachte diese zu Fall. Die Koreaner konnten sich noch auf den Beinen halten, verloren aber erheblich an Geschwindigkeit. Jetzt mussten wir alles geben! Den führenden Kanadiern waren wir nicht gewachsen. Trotzdem gaben wir alles. Und das zahlte sich letztlich aus. Zwei Runden vor Schluss waren die Koreaner nur noch wenige Meter von uns entfernt. Mit zwei superschnellen Runden und viel taktischen Verständnis konnten wir die Koreaner daran hindern, uns noch zu überholen. Wir streckten die Kufe als zweiter über die Ziellinie und hatten Silber so gut wie sicher. Ich riss meine Arme hoch und schrie vor Glück und Freude wie am Spieß.

Dass die Koreaner für ihr Überholmanöver später disqualifiziert wurden, störte uns nicht. Im Ziel waren sie dennoch hinter uns geblieben. Somit wurde Kanada Weltmeister und wir, Deutschland, Vize-Weltmeister. Für die DESG-Shorttrack-Staffel nach 2010 die zweite Medaille in Folge!

 

Doch vorher musste ich über 1000m an den Start. Diesmal ging es eine Runde eher los, als über 500m. In den Heats hatte ich es mit einem Chinesen und einem Japaner zu tun. Ich konnte mich trotz eines riskanten Überholmanövers auf Position zwei behaupten und eröffnete mir damit das Tor zum Viertelfinale. In diesem musste ich, ganz klar, mit einem harten Rennen rechnen. Aus uns Fünf galt es die beiden besten zu finden. Das Rennen wurde von Anfang an schnell gelaufen. Ich konnte ziemlich gut mithalten und kämpfte mit den Anderen um wichtige Positionen. Dies ging bis zwei Runden vor Schluss so weiter. Dann fehlten mir Sprinter die Kräfte, um nochmal angreifen zu können. Platz drei, knapp am Halbfinale vorbei. Jedoch war ich auch in diesem Rennen mit meiner Leistung sehr zufrieden. Im Streckenklassement fand ich mich auf Platz 11 wieder. Ein für mich ziemlich gutes Ergebnis.

 

Somit war das WM-Wochenende Geschichte. Das Resümee für mich:

 

Platz 24 über 1500m,

Platz 10 über 500m,

Platz 11 über 1000m,

Platz 15 im Mehrkampf und damit bester Deutscher!

WM-Silber mit der Staffel

 

team11

 

Alle Ergebnisse nach Klick auf folgende Grafik:

 

isu_results

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