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HomeSaison 2010/11Welt CupsSieg im B-Finale in Moskau!

Sieg im B-Finale in Moskau!

Und wieder konnte ich mich √ľber einen f√ľnften Platz √ľber 500m beim Welt Cup in Moskau freuen.

 

F√ľrs Viertelfinale war ich bereits qualifiziert, als ich mich Heutemittag nach einem ausgiebigen Fr√ľhst√ľck und ruhigem Vormittag in die Eishalle begab. Es stand nur noch nicht fest, mit wem ich mir die Startlinie teilen musste. Nachdem vormittags auch die Repechage-Finals ausgelaufen waren, stand fest, dass sich das bereits qualifizerte Feld von 14 L√§ufern um einen Italiener und einen Russen vervollst√§ndigte. In der ersten Runde konnte ich mich von Position vier auf der Linie direkt hinter Francois Hamelin (KAN) einordnen. Dar√ľber war ich wohl in der ganzen Halle am meisten (positiv) √ľberrascht. Ich konnte mich an Hamelin festkrallen, bis der US-Amerikaner versuchte, innen zu √ľberholen. Dabei behinderte er mich, sodass ich einen gro√üen Bogen um die Kurve herumlaufen musste, wertvolle Zeit und vor allem meine zweite Position verlor. Ich gab dann alles, um den Anschluss wieder an die f√ľhrenden drei Sportler zu finden. Es gelang mir fast. Ich √ľberquerte die Ziellinie als Vierter, wurde aber aufgrund des "unfairen" √úberholman√∂vers ins Halbfinale advanced.

 

Ich freute mich sehr √ľber die Halbfinalteilnahme. Wie zu erwarten war, bekam ich wegen des Advancements einen 5er-Lauf. Allerdings stand ich nicht ganz au√üen am Start, da der Chinese trotz meiner unfreiwillig verl√§ngerten Kurve im Halbfinale langsamer war als ich. Also musste ich am Start alles riskieren. Ich versuchte, gleich in der ersten Kurve zu punkten. Das gelang mir aber nicht, da die Innenbahnl√§ufer einfach wegen der k√ľrzeren Strecke bis zum ersten Klotz im Vorteil waren. Ich musste mir also das Feld in den ersten zwei Runden von hinten ansehen. In der zweiten Runde st√ľrzte vor mir der Chinese, welchen ich noch mit meinen H√§nden an seinen Kufen ber√ľhrte, als er vor mir auf der Bahn lag. Eineinhalb Runden sp√§ter lag auf einmal der Kanadier vor mir auf der Geraden im Weg. Ich sah ihn zu sp√§t, um noch ausweichen zu k√∂nnen. Da alles so schnell ging, war selbst ich in diesem Moment total √ľberrascht. Mit Vollspeed knallte ich mit meinen Kufen direkt in seinen Oberk√∂rper. Meine Beine fetzte es nach oben, ich knallte aufs Eis und meine Kufen in die Matten. Mir ist dabei nichts passiert. Der Kanadier hatte wohl eine der schrecklichsten Sekunden seines Lebens, als er mich auf sich zulaufen sah. Nach dem Rennen erkundigte ich mich nach seinem Zustand und er versicherte mir, das alles O.K. sei. Ich stand schnell wieder auf und beendete mein wohl ziemlich spektakul√§res, aber auch gef√§hrliches Rennen als Dritter. F√ľrs B-Finale war ich damit qualifiziert.

 

Das B-Finale erinnerte mich stark an meinen B-Final-Lauf in Marquette (USA) im November 2009. Wie vor 15 Monaten konnte ich mir mit einem Start-Ziel-Sieg √ľber viereinhalb Runden den 5. Platz in Moskau und 410 Punkte im Gesamtweltcup sichern. Ein sch√∂nes Gef√ľhl und ein gelungener Abschluss dieses Welt-Cup-Wochenendes.

 

Die kompletten Ergbnisse findet ihr zum Nachschlagen beim Klick auf untenstehende Grafik.

 

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