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HomeSaison 2010/11sonstigesVerletzung - die letzte

Verletzung - die letzte

Endlich habe ich es geschafft. Meine Entz√ľndung am linken Oberschenkel ist ausgeheilt.

 

Heute beendete ich meine ersten beiden Woche mit t√§glich zweimaligem Training. Die zwei Wochen waren f√ľr mich sehr hart und anstrengend. Gerade, wenn man mehrere Monate nicht richtig trainieren konnte, f√§llt es einem auf dem Eis besonders schwer. In der ersten Runde denkt man noch: "Das geht aber verh√§ltnism√§√üig gut." Bereits in der zweiten Runde sp√ľrt man die Oberschenkel scheinbar immer dicker werden, bis sie letztlich in der dritten Runde platzen. So ging es mir auch w√§hrend der ersten Trainingseinheiten auf dem Eis. Nach und nach sieht man das Licht am Ende des Tunnels immer n√§her kommen.

 

Um meinen Verletzungsverlauf grob zu skizzieren, musste ich selbst (auch mit Hilfe meiner Artikel hier) etwas recherchieren. Alles begann mit leichten Schmerzen einen Tag nach einem Sommertraining auf Inlineskates im Gro√üen Garten von Dresden. Ich vermute, dass sich alles aus einer √úberbelastung meines Oberschenkelmuskels entwickelte. Dabei gab es zwei m√∂gliche Ursachen. Erstens war ich den kompletten April und Mai in Dillingen bei der Grundausbildung der Bundeswehr und konnte nur selten trainieren. Zweitens zog ich im Juni und Juli innerhalb Dresdens um. Es gab viel in der alten und neuen Wohnung ab- und wieder aufzubauen. Vielleicht untersch√§tzte ich diese Belastung f√ľr meine Beine. Jedenfalls konnte ich schon im Juli nur eingeschr√§nkt trainieren. Dann folgte das Sommertrainingslager in Bulgarien, bei welchem ich auf stark oberschenkelbelastende Einheiten verzichten musste. Also waren Imitation und Sprints gestrichen. Das alles noch im Hinblick auf eine zeitnahe Besserung meines Zustandes durch Reduzierung der Trainingsintensit√§t.

 

Direkt nach dem ersten Eistraining wieder in Dresden pl√§dierten Miro und ich (eigentlich schon zu sp√§t) f√ľr eine Aussetzung des Trainings. Das setzte meine Bundeswehr√§rztin um und befreite mich ab 09. August von jeglichen Dienstverrichtungen, also auch vom Training. Diese totale Krankschreibung wurde drei Mal verl√§ngert und galt bis einschlie√ülich 12. Oktober, also insgesamt l√§nger als neun Wochen. Anschlie√üend lie√ü die √Ąrztin meine Belastung auf Raten meines Sportarztes Dr. Mario Bottesi langsam steigern. Reduzierter Trainingsumfang war angesagt. Aber nach einer Woche Trockentraining durfte ich endlich wieder mit aufs Eis, allerdings nur dreimal die Woche. Die Teilkrankschreibung galt vorerst f√ľr f√ľnf Wochen und wurde sp√§ter nochmals um drei Wochen bis 05. Dezember verl√§ngert, womit ich auf weitere acht Wochen mit Trainingseinschr√§nkungen komme. W√§hrend der ganzen Zeit befand ich mich in besten physiotherapeutischen H√§nden. Einerseits k√ľmmerten sich unsere Olympiast√ľtzpunkttherapeuten Uwe und Kerstin, andererseits auch Jan Mai und sein Team um mich.

 

Ich denke, dass ich mich in den letzten Wochen auf dem Eis wieder gut einlaufen konnte. Ich musste viele harte Trainingeinheiten absolvieren, die mir vor der Verletzung wohl nicht so schwer gefallen w√§ren. Auch konnte ich wieder im Kraftraum ein paar Gewichte st√§mmen, auch wenn ich mich damit zurzeit noch zur√ľckhalte. Das Eisgef√ľhl ist zur√ľck und ich kann nun versuchen, mich f√ľr Herren-Staffel bei den Europameisterschaften Mitte Januar in Holland zu qualifizieren. Falls ich daf√ľr doch noch nicht fit genug bin, werde ich hoffentlich an den europ√§ischen Welt Cups in Moskau (Russland) und Dresden im Februar teilnehmen (siehe Saisonplan 2010/2011).

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