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HomeSaison 2010/11sonstigesSporthilfe Medienseminar

Sporthilfe Medienseminar

Mit viel Interesse und Engagement habe ich zusammen mit 12 weiteren jungen Sportlern am Medienseminar der Sporthilfe teilgenommen. Seit vielen Jahren veranstaltet die Stiftung Deutsche Sporthilfe in Zusammenarbeit mit erfahrenen Medienexperten diesen dreit√§gigen Kurs unter der √úberschrift ‚ÄěKeine Angst vor Journalisten ‚Äď Sportler als Partner der Medien". Er soll Hochleistungssportler daf√ľr sensibilisieren, wie wichtig der Umgang mit den Medien ist, welches Potenzial in ihnen steckt aber auch welche Gefahren dahinter lauern.

 

sporthilfe_logoDer erste Tag begann gegen 18 Uhr. Veranstaltungsort war das bekannte Bundesleistungszentrum in Kienbaum √∂stlich von Berlin. Nach der Vorstellung aller Sportler und Seminarleiter wurden wir direkt ins kalte Wasser geworfen. Wir erhielten die Aufgabe, uns im sportjournalistischen Stil vor der Kamera vorzustellen. Sofort passierten die ersten ‚ÄěFehler". Nicht nur ich stolperte √ľber fiese Fallen. Doch am Ende der ersten Runde diskutierten alle miteinander sachlich und kritisch √ľber ihre eigenen Worte. Hilfe erhielten wir dabei von Armin Halle, Michael St√ľbner und Gerald Frank:

 

Armin Halle, ein erfahrener Medientrainer, ehemaliger Sat1-Chefredakteur und damaliger Sprecher des Verteidigungsministers in Bonn konnte uns durch seine ruhige und pr√§zise, aber auch charmante und witzige Art viele Beispiele zum besseren Umgang mit den Medien aufzeigen. Au√üerdem verk√∂rperte er √ľber alle drei Tage hinweg den Sportjournalisten, der uns aufs Korn nehmen will.

 

 

Michael St√ľbner, ebenfalls erfahrener Medientrainer konnte uns kompetent und anschaulich das n√∂tige Handwerkszeug vermitteln, welches wir brauchen, um die Medien f√ľr unsere Botschaften zu gewinnen, aber auch, um den Gefahren der Medien aus dem Weg zu gehen.

 

 

Gerald Frank, Vertreter der Stiftung Deutsche Sporthilfe und Verantwortlicher f√ľr die Athletenkommunikation, f√ľhrte durchs Seminar und konnte ebenfalls durch zahlreiche praktische Beispiele Wissen vermitteln.

 

 

Am zweiten Tag begannen wir gegen 9.00 Uhr am Morgen. Jetzt ging es um die ersten Interviews vor laufender Kamera. Es gab viel zu lachen und einige Kursteilnehmer lernten neue Seiten an sich selbst kennen. Armin, der Journalist, stellte jedem von uns viele Fragen. Teilweise waren diese Fragen total unspektakulär. Es gab aber auch Fragen, bei denen man sich mit nur einem falschen Wort ins eigene Tor schoss. Letztlich wurde alles aufgelöst und alle waren um mindestens eine Erfahrung reicher:

 

 

Journalisten suchen eine Geschichte, die wir Sportler ihnen bieten können.
Es muss uns nur gelingen, diese auf die richtige Art und Weise zu transportieren.

 

Gruppenfoto

 

 

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des √úberfall-Interviews. Bei dieser kurzen, wohl eher am h√§ufigsten auftretenden Art des Interviews konnten wir unser Gelerntes unter Beweis stellen. Alle wussten nun etwas besser, wie man Journalisten auf bestimmte Fragen antwortete. Als diese H√ľrde auch genommen war, gab es kurze Res√ľmees und das Seminar war damit zuende.

 

 

Ich konnte w√§hrend der drei Tage viel lernen und bin nun gespannt, wie ich das n√§chste Mal auf einen Journalisten und seine Fragen reagieren werde. Ich m√∂chte mich bei Armin Halle, Michael St√ľbner, Gerald Frank und der Sporthilfe bedanken f√ľr diese drei doch ungew√∂hnlichen Tage. Ich bin mir sicher, dass dieses Seminar mindestens dazu beigetragen hat, mich mit dem Thema Medien in Zukunft etwas √∂fter und kritischer auseinanderzusetzen.

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