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HomeSaison 2010/11sonstigesfür 3 Minuten Astronaut

für 3 Minuten Astronaut

Die vergangenen Tage in Sozopol, Bulgarien, waren wieder sehr schön. Wie auf den Fotos von Didi unten unschwer zu erkennen ist, genießen wir hier auch die letzten Tage. Wie angekündigt saßen wir gestern auf der Banane und wurden während der Fahrt schön nass. Wir teilten die Nationalmannschaft in zwei Gruppen ein. Ich war mit der zweiten Gruppe dran. Da die Animateure auf dem Motorboot wahrscheinlich vergessen hatten, viele Kurven zu fahren, fiel bei meiner Fahrt keiner ins Wasser. Leider. Das wäre bestimmt noch etwas lustiger gewesen. Aber die Fahrt auf der Banane war trotzdem ein schönes Erlebnis.

Am Tag davor wurden Torsten und ich zu Astronauten, zumindest für 3 Minuten. Wir bestiegen einer nach dem Anderen die (von Torsten so getaufte) "Bungee Kanone". Nachdem Torsten dran war, stieg ich in die Gurte hinein und wurde festgeschnallt. Dann spannte der Betreiber die Gummiseile, die an zwei hohen Masten befestigt waren. Mit einem kleinen Klaps auf den Rücken signalisierte er: "Es geht los!" Ich wollte noch "bis gleich" sagen, aber es war zu spät. Der gespannte Gummi riss mich nach oben in die Höhe. So stellte ich mir in erträglicher Form einen Raketenstart vor. Für einen Moment blieb mir die Luft weg. Dann kam der nächste Höhepunkt. Ganz oben am Wendepunkt von Auf- und Abstieg beflügelte mich das Gefühl völliger Schwerelosigkeit. Einfach toll. Dann ging es mit gespannten Seilen wieder nach unten. Kurz darauf zogen mich die Gummis mich wieder hoch, dann wieder herunter und wieder hoch und wieder herunter. Nach wenigen Sekunden war alles vorbei und ich konnte aussteigen. Eine beeindruckende Attraktion und seine 15 bulgarische Leva (ca. 7,50 Euro) auf jeden Fall wert. Das Youtube-Video der Bungee Kanone könnt ihr euch in folgendem Player ansehen:

 

Unser Hotel VIP Zone in Sozopol liegt direkt am Meer. Es befindet sich an einem felsigen Abschnitt des Ufers. Zum Strand brauchen wir nur 5 Minuten zu Fuß. Unsere Damen und die Trainer schlafen in den Zimmern des Hotels. Außerdem bietet das Hotel noch mehrere Ferienhäuser, wovon auch wir eins gemietet haben. In unserer "Villa 5" schlafen alle Jungs. Wir haben vier Appartements, drei Bäder, davon zwei mit Dusche, einen großen Aufenthaltsraum und eine Küche mit Kochstelle, riesigem Kühlschrank und Geschirr. Jedes Zimmer ist mit einer Klimaanlage, einem Fernseher und einer Minibar ausgestattet. Außerdem haben wir drei Balkone. In diesem Haus lässt es sich wirklich gut leben. Über W-LAN können wir jederzeit ins Internet. Zum Frühstücken müssen wir uns nur auf den Weg zum Hotel-Restaurant machen. Mittags teilt sich die Mannschaft häufig in kleinere Gruppen und geht an die Strandpromenade essen. Dort reihen sich viele gleiche Restaurants und Imbissbuden aneinander, welche alle dasselbe anbieten: bulgarischer Döner, Pizza, Hot Dogs, Mais, Crêpes, Donuts, Eis. Zum Abendessen gehen immer alle gemeinsam essen. Wir besuchten verschiedene Restaurants, mal einen Serben, mal einen Bulgaren, mal einen Italiener und fast täglich die gleiche Crêpes-Bude um die Ecke. Es war fast ausnahmslos immer lecker.

Jetzt müssen wir nur noch Taschen packen, unsere Sachen trocknen lassen und vom Sand befreien, dann kann es losgehen. Auf den Weg nach Hause. Abfahrt ist Heutenacht um 3.00 Uhr Ortszeit (2.00 Uhr in Deutschland). Morgenfrüh um 5.30 Uhr startet unser Flugzeug der Bulgaria Air von Bourgas nach Sofia. Dort werden wir umsteigen und kommen gegen 9.00 Uhr auf dem Flughafen von Berlin Tegel an. Dann holt uns Ecki (Eckhard Steckel) mit dem Bus ab und bringt uns nach Dresden zurück.

Falls nach meinem letzten Artikel der Gedanke aufkam, dass es sich bei unserem Trainingslager lediglich um Urlaub handelt, möchte ich dies klarstellen. Wir befinden uns in einem Trainingslager! Wir trainieren täglich zwei Mal, meistens früh etwas zeitiger und abends etwas später als gewohnt, einfach um der Hitze tagsüber zu entweichen. In der restlichen Zeit haben wir frei, wie sonst auch. Diese Freizeit nutzen wir allerdings anders als sonst. Hier können wir uns an den Strand oder den Pool legen und ins Wasser springen. Das macht es einfach viel angenehmer als sonst. Das Training vergessen wir dabei jedoch nicht!

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