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Ein Auf und Ab

Was fĂŒr ein Wechselbad der GefĂŒhle. Erst scheide ich im 500m Vorlauf durch eine Disqualifikation aus und dann schaffen wir mit der Staffel den Sprung ins Finale.

 

Aber der Reihe nach! Die erste 500m-Runde konnte ich souverĂ€n vor dem spĂ€ter gekĂŒrten Streckensieger fĂŒr mich entscheiden. Die Umsetzung der im Training geĂŒbten verschiedenen Bahnen und schnelle Beine brachten mich eine Runde weiter. Jedoch musste ich mir eingestehen, dass ich mich nicht besonders wohl auf dem Eis gefĂŒhlt habe. Das Eis hier in Holland ist immer noch sehr weich, womit ich ebenfalls immer noch nicht richtig zurechtgekommen bin.

 

In der zweiten Runde wurde ich disqualifiziert. Ich konnte schnell starten und mich in FĂŒhrung setzen. Nach ca. zwei Runden wurde ich vom Polen in meinem Lauf innen ĂŒberholt. Dies bekam ich aber erst mit, als ich schon am Kurveneingang war. Nach dem neuen Reglement kann auch der Sportler disqualifiziert werden, der nicht fĂŒr das Überholmanöver verantwortlich war. Dieser war ich. Also konnte ich mich nicht „von außen auf den Polen drauflegen“ und musste ihn passieren lassen. Dabei musste ich einen riesig langen Bogen um die eigentliche Kurve laufen, sodass nicht nur der Pole an mir vorbeirutschte, sondern auch noch der dahinter laufende HollĂ€nder. Ich war also auf Position drei und hatte erheblich an Geschwindigkeit verloren. Eine halbe Runde spĂ€ter ĂŒberholte mich dann auch noch der Italiener. Meine letzte Chance war, „mich von außen auf ihn drauf zu legen“ und in die nĂ€chste Runde advanced zu werden. Jedoch (wie oben beschrieben nach neuer Regel) gelang mir dies nicht und ich wurde fĂŒr diese Aktion bestraft. Somit war der Traum aus vom Finale.

 

Aber nicht so voreilig! Die Staffel stand ja noch an. Diesmal waren neben mir noch Paul, Becks und diesmal Torsten auf dem Eis. Die HollĂ€nder, wie wir schon erwartet hatten, versuchten von Beginn an das Tempo hoch zu halten. Wir waren darauf eingestellt und konnten mithalten. Nach einigen Runden konnten die Ungarn nicht mehr Schritt halten. Im Laufe des Rennens gab es viele FĂŒhrungswechsel zwischen uns, den HollĂ€ndern und den Franzosen. Es war ein sehr spannendes Rennen, gerade weil von uns drei Teams natĂŒrlich nur zwei in die Endrunde einziehen durften. Die beiden anderen Teams konnten immer wieder ein paar Meter gut machen, die wir ein bis zwei Runden spĂ€ter wieder aufholten. Dann wandte sich das GlĂŒck auf unsere Seite. Die Franzosen stĂŒrzten eineinhalb Runden vor Schluss und wir konnten sicher als Zweiter hinter den HollĂ€ndern ins Ziel einlaufen. Morgen mĂŒssen wir noch ein letztes Mal gegen die HollĂ€nder, die Russen und die Briten ran. Eine Medaille ist natĂŒrlich das Ziel.

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