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HomeSaison 2009/10Welt CupsDie Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer

Seit gestern ist unser Team in China. Dieses Wochenende wird in Peking der erste Welt Cup der aktuellen Saison stattfinden. Vor 3 Jahren nahm ich schon einmal an einem Welt Cup in China teil, allerdings wurde dieser in Changchun, weiter nördlich in China ausgetragen. Dieses Mal bekomme ich nun endlich auch die chinesische Hauptstadt zu Gesicht.
 
Unser erster Tag in China war sehr aufregend. Wir kamen Gesternmittag nach einer 10-stündigen Flugreise am Pekinger Flughafen an. Die u. A. für die Olympischen Spiele neugebauten Terminals sehen sehr schön und modern aus. Ein Shuttle brachte uns noch zur Gepäckausgabe. Anschließend konnten wir chinesische Straßen betreten. Ein Bus des Organisationskomitees fuhr uns dann endlich zum Nikko New Century Hotel.
 
Nachdem wir unsere Uhren 6 Stunden vorgestellt hatten, setzten wir unseren ersten Plan in die Tat um. 14 Uhr bestellten wir im Hotel einen kleinen Bus samt Fahrer. Dieser brachte 10 von uns eine Stunde später zur Chinesischen Mauer. Auf der 90-minütigen Fahrt sahen wir viele interessante Dinge. Die typisch-alten chinesischen Gebäude waren überall in der Stadt und außerhalb zu bewundern. Alte und junge Menschen, teilweise absolut verarmt, rannten wild über die Straßen oder verkauften am Bordstein Früchte oder Accessoires. Auch größere Stände mit vielfältiger chinesischer Ware verteilten sich auf den Gehwegen. Als wir am Parkplatz vor der Mauer ankamen, mussten wir uns wieder durch einen Markt aus Händlern kämpfen. Das Ticket für die Gondelfahrt rauf auf den Berg kostete 95 Yuan (knapp 10 EUR). 10 Minuten später stand ich endlich das erste Mal in meinem Leben auf der Chinesischen Mauer. Da wir nur ca. 1 Stunde hatten, bis die letzte Gondel den Weg nach unten antrat, konnten wir nicht weit gehen. Aber die Kürze der Zeit nahmen wir 10 gern in Kauf. Ich glaube, dass ich der einzige von uns war, der noch niemals die Chinesische Mauer live gesehen hat, geschweige denn darauf stand. Tysons letzter Mauerbesuch war schon über 20 Jahre her, sodass der Besuch für ihn trotzdem etwas „Neues“ war. Wir machten viele Fotos, versuchten die Eindrücke des besonderen Ortes festzuhalten. Den relativ kurzen Bereich der mehrere 1000 Kilometer langen Mauer genoss ich. Es war einfach nur beeindruckend, dieses Stück alte Kultur zum Greifen nah zu haben. Der Moment war jedoch sehr kurz, denn die Gondel war bereit, uns zurückzubringen. Auf dem Heimweg zum Hotel kämpften wir uns nicht wieder nur durch zahlreiche Verkaufsstände, sondern auch gegen die Müdigkeit. Denn wir waren immerhin schon 34 Stunden wach, abgesehen von einem eventuellen unbequemen Schläfchen im Flugzeug. Fast jeder hielt durch. Wieder in der Stadt passierten wir direkt den Water Cube (die Schwimmhalle) und das Vogelnest (das Leichtathletikstadion) von Peking 2008. Beide Gebäude waren von außen hell beleuchtet, blau der Cube und rot das Olympiastadion, einfach beeindruckend. Nach 20 Minuten waren wir wieder zurück. Nach dem Abendessen, natürlich hauptsächlich chinesisch, konnten wir endlich schlafen. Ich schaffte in der ersten Nacht 11,5 Stunden und hatte das auch bitter nötig.
 
Der erste von 9 Tagen in China war wohl auch der, an dem wir am meisten gesehen haben. Die Chinesische Mauer ist mit ihrer Länge, Größe und Bauweise einfach atemberaubend. In den nächsten Tagen ist noch ein Besuch der Verbotenen Stadt geplant und ab Donnerstag geht auch schon der Welt Cup los.
 
Fotos vom kompletten Asien-Trip sind demnächst in der Galerie zu finden.

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