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HomeSaison 2009/10Team WMAuf zur letzten Station dieser Saison

Auf zur letzten Station dieser Saison

Mit unseren Bronzemedaillen und ein bisschen stolzer als sonst reisten wir gestern ins italienische Bormio, wo am Samstag und Sonntag die Team-WM stattfinden wird. Was eine Team-WM ist und wie sie funktioniert, erfahrt ihr unter Team-WM-System auf meiner Webseite.

 

Unsere Reise begann 17 Uhr in Sofia. Ein Shuttle brachte uns zum Flughafen, von wo aus wir nach Mailand flogen. In Mailand standen wir vor einigen Herausforderungen. Es stand nur ein Reisebus f√ľr vier komplette Teams zur Verf√ľgung. Schnell wurde nicht nur uns, sondern auch den Chinesen, Koreanern und Japanern klar, dass der Gep√§ckraum absolut knapp f√ľr alle Taschen und Koffer wird. Au√üerdem waren wir scheinbar viel zu viele Sportler und Betreuer f√ľr nur einen Reisebus. Zu unserem √Ąrger gab es am Flughafen von Mailand nicht ein einziges Mitglied des Organisationskomitees und der einzige Ansprechpartner (der Busfahrer) sprach nur Italienisch. Da sich Uwe nach der WM von Kerstin abl√∂sen lies, sollten wir am Flughafen nur zehn Minuten warten und sie mitnehmen. Doch es kam anders. Kerstin flog mit zwei Stunden Versp√§tung in Dresden los und sa√ü zu dieser Zeit noch in M√ľnchen fest.

 

Aber irgendwie schienen sich dann doch noch alle Probleme zu l√∂sen. Alles Gep√§ck, was nicht mehr in den Gep√§ckraum passte, verteilte sich oben im Gang zwischen den Sitzen. Au√üerdem war der Bus zum Gl√ľck mit zehn Sitzen mehr ausgestattet, als es sonst √ľblich ist. So hatten wenigstens alle Sportler und Betreuer einen Platz. Um Kerstin doch noch nach Bormio bringen zu k√∂nnen, mussten wir Kontakt mit dem OK aufnehmen. Dies √ľbernahm dann letztlich unser Teamleader Matthias, welcher ebenfalls nicht mit zur Team-WM kommt und schon in M√ľnchen zuhause war. Kerstin wurde sp√§ter noch am Flughafen abgeholt und kam sp√§t in der Nacht in Bormio an. Apropos sp√§t in der Nacht: unsere Fahrt von Mailand nach Bormio dauerte gute drei Stunden. Und es war echt eng im Bus. Eine kleine Aufmunterung hatte uns kurz vor Abfahrt Eric noch besorgt. F√ľr jeden mindestens ein gro√ües St√ľck Pizza und Getr√§nke. Gegen halb zwei nachts waren wir im Hotel und vielen total erledigt ins Bett.

 

Unser erstes Training heute in der Eishalle von Bormio verlief relativ ruhig. Auf dem Plan standen drei Mal 10, 8 und 6 Runden. Die Luft in der Halle ist, wie schon seit vielen Jahren, sehr kalt, das Eis dementsprechend hart und verspricht erfahrungsgem√§√ü schnelle Rennen im Wettkampf. Unser Hotel Rezia ist nur f√ľnfzehn Gehminuten von der Eishalle entfernt. Das Zimmer, welches ich mir mit Tyson teile, ist vergleichsweise klein und eng. Das Essen im Hotel besteht meist aus einem Drei-G√§nge-Men√ľ und schmeckt wirklich gut.

 

Ab Samstag werden wir in der Eishalle wieder um gute Platzierungen im Team-Ranking laufen. Es werden sicherlich schnelle und spannende Läufe erwartet. Live dabei sein lohnt sich bestimmt. Aber auch beim Beobachten des ISU-Live-Ergebnisdienstes kam man am Samstag und Sonntag direkt mitfiebern.

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